(Foto: Akema)

Arkema erwirbt Dows Geschäft mit Laminierklebstoffen für flexible Verpackungen

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Arkema hat der Übernahme des Laminierklebstoffgeschäfts für flexible Verpackungen von Dow zugestimmt.

Arkema mit Sitz in Colombes, Frankreich, hat der Übernahme des Laminierklebstoffgeschäfts für flexible Verpackungen von Dow zugestimmt, einem Hersteller von Klebstoffen für den flexiblen Verpackungsmarkt, der einen Jahresumsatz von rund 250 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Die geplante Übernahme soll Arkemas Lösungsportfolio für flexible Verpackungen erheblich erweitern und es der Gruppe ermöglichen, ein wichtiger Akteur in diesem attraktiven Markt zu werden.

Das Geschäft mit Laminierklebstoffen für flexible Verpackungen von Dow bietet eine breite Palette hochwertiger Lösungen für Lebensmittel- und medizinische Anwendungen, bei denen flexible Verpackungen hinsichtlich der Effizienz die optimale Lösung darstellen, sowie für die industrielle Laminierung (Fensterfolien, Photovoltaik-Rückseitenfolien usw.). Es wird erwartet, dass der Markt für flexible Verpackungen in den kommenden Jahren um das BIP+ wachsen wird, was insbesondere auf den Bedarf an nachhaltigeren und recycelbaren Lösungen zurückzuführen ist. Mit modernsten Technologien, bekannten Marken wie ADCOTE und MOR-FREE sowie fünf modernen Produktionsstandorten in Italien, den Vereinigten Staaten und Mexiko ist Dows Laminierklebstoffgeschäft ein marktbedeutendes Unternehmen.

Arkema profitiert nicht nur vom zugrunde liegenden Wachstum und der Erholung des Marktes in den kommenden Jahren, sondern möchte auch schnell neue Wachstumschancen nutzen und ein hohes und ausgewogenes Mass an Kosten- und Entwicklungssynergien erzielen, die nach fünf Jahren ein EBITDA von rund 30 Millionen US-Dollar ausmachen dürften .

Die geplante Übernahme steht im Einklang mit der Strategie des Konzerns, in überlegene Technologien und wachsende Märkte zu expandieren, und stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Unterstützung des zukünftigen Wachstums seines Segments „Klebstofflösungen“ dar. Es basiert auf einem Unternehmenswert von 150 Millionen US-Dollar (etwa das Zehnfache des EBITDA von 2024F) und wird in den nächsten drei Jahren etwa 50 Millionen US-Dollar an Implementierungskosten oder Investitionsausgaben verursachen.

Das Projekt unterliegt der Zustimmung bestimmter Kartellbehörden und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2024 abgeschlossen.

Dow ist in der Schweiz mit dem Europahauptsitz Dow Europe GmbH in Horgen ZH vertreten.